{"id":2403,"date":"2016-05-24T18:03:00","date_gmt":"2016-05-24T18:03:00","guid":{"rendered":"http:\/\/karnoll.de\/?p=2403"},"modified":"2016-06-11T18:03:24","modified_gmt":"2016-06-11T18:03:24","slug":"letaba-krger-nationalpark","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/karnoll.de\/?p=2403","title":{"rendered":"Letaba, Krueger Nationalpark"},"content":{"rendered":"<p>Um 5 Uhr, ausgeschrieben f-\u00fc-n-f geht heute der Wecker. Wir haben uns f\u00fcr einen Morning-Walk angemeldet. Kurz vor 6 Uhr verlassen wir das Camp mit einem Jeep, um nach kurzer Fahrt durch das Dickicht mit zwei Guides, John und Deshi, einer Familie mit zwei Kindern und zwei Einheimischen, zu wandern.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/karnoll.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/DSC00382.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-top: 0px; padding-left: 0px; margin: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border-width: 0px;\" title=\"DSC00382\" alt=\"DSC00382\" src=\"http:\/\/karnoll.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/DSC00382_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>John ist der Sprecher, er ist wei\u00df, Deshi (schwarz) tr\u00e4gt auch ein Gewehr und den Proviant f\u00fcr eine kurze Rast. Die Rollen sind historisch verteilt \u2026<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/karnoll.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/DSC00396.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-top: 0px; padding-left: 0px; margin: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border-width: 0px;\" title=\"DSC00396\" alt=\"DSC00396\" src=\"http:\/\/karnoll.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/DSC00396_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Unterwegs treffen wir Impalas, drei Giraffen, davon zwei im P\u00e4rchenmodus, einen Str\u00e4ucher fressenden Elefanten, einen einsamen Bullen und weitere Tiere, wie den f\u00fcr Ameisen gef\u00e4hrlichen Ameisenelefanten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/karnoll.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/DSC00435.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-top: 0px; padding-left: 0px; margin: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border-width: 0px;\" title=\"DSC00435\" alt=\"DSC00435\" src=\"http:\/\/karnoll.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/DSC00435_thumb.jpg\" width=\"184\" height=\"244\" border=\"0\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/karnoll.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/DSC00474.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-top: 0px; padding-left: 0px; margin: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border-width: 0px;\" title=\"DSC00474\" alt=\"DSC00474\" src=\"http:\/\/karnoll.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/DSC00474_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>An den verschiedenen Wasserstellen, die wir anlaufen sind wider Erwarten keine Tiere zu finden, aber auf dem Weg durch den Busch zeigt uns John Spuren von L\u00f6wen, Hy\u00e4nen, Elefanten, Giraffen, Kudus, Stachelschweinen und Leoparden. Schon m\u00e4chtig was los vor unserer T\u00fcr.<br \/>\nEr erz\u00e4hlt auch, dass er einmal einen Elefanten erschie\u00dfen musste, da das Leben einer Frau mehr als in Gefahr war, weil sie sich nicht entsprechend seiner Anweisung verhalten hatte. Nach der Ansage marschieren wir brav im G\u00e4nsemarsch hinter den beiden Anf\u00fchrern her.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/karnoll.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/SAM_0193.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-top: 0px; padding-left: 0px; margin: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border-width: 0px;\" title=\"SAM_0193\" alt=\"SAM_0193\" src=\"http:\/\/karnoll.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/SAM_0193_thumb4.jpg\" width=\"244\" height=\"144\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>John erz\u00e4hlt auch, dass aufgrund des des wenigen Regens wahrscheinlich 75 % der 8000 Flusspferde nicht erleben werden. Die Natur ist grausam.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/karnoll.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/DSC004084.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-top: 0px; padding-left: 0px; margin: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border-width: 0px;\" title=\"DSC00408\" alt=\"DSC00408\" src=\"http:\/\/karnoll.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/DSC00408_thumb4.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Erkenntnis der Tour: Giraffen stinken auch, wenn sie in freier Wildbahn leben.<\/p>\n<p>Nach knapp vier Stunden sind wir wieder im Camp. Hier machen wir ein sp\u00e4tes Fr\u00fchst\u00fcck und erkunden danach die Anlage. Es gibt einen Pool, leider ohne Liegen. Die Temperatur ist derweil weit \u00fcber 25\u00b0C gestiegen und wir k\u00f6nnen im Sommerdress unterwegs sein. Das Camp liegt am Flu\u00df Letaba, diesen kann man vom Restaurant und der Terasse davor bestens \u00fcberblicken.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/karnoll.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/SAM_02334.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-top: 0px; padding-left: 0px; margin: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border-width: 0px;\" title=\"SAM_0233\" alt=\"SAM_0233\" src=\"http:\/\/karnoll.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/SAM_0233_thumb4.jpg\" width=\"244\" height=\"144\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nWir lassen uns am Restaurant im Schatten eines gro\u00dfen Baums nieder und beobachten in den n\u00e4chsten 3 Stunden das Treiben am Fluss.<br \/>\nHier grasen gem\u00fctlich zwei Flusspferde, ein einsamer Kudu ebenfalls, ab und an kommt eine Elefant vorbei und hundert Geier scheinen auch Futter am Rande des Wassers zu finden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/karnoll.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/DSC004894.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-top: 0px; padding-left: 0px; margin: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border-width: 0px;\" title=\"DSC00489\" alt=\"DSC00489\" src=\"http:\/\/karnoll.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/DSC00489_thumb4.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zwischenzeitlich treffen wir auf die ersten Deutschen in unserem Urlaub, nat\u00fcrlich Hessen, aus Baunatal. Beide sind ohne ihre Familien mit einem Camper im gesamten Park unterwegs und schie\u00dfen beinahe soviele Fotos wie wir.<\/p>\n<p>Um viertel nach vier beginnt unsere n\u00e4chste Activity, wie Ausfl\u00fcge hier hei\u00dfen, und wir machen einen Sunset Drive au\u00dferhalb des Camps. Dazu fahren wir mit dem Guide Erik, der gerne sentimentale Geschichten, es scheinen fast Fabeln zu sein, zur Tierwelt erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/karnoll.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/DSC005913.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-top: 0px; padding-left: 0px; margin: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border-width: 0px;\" title=\"DSC00591\" alt=\"DSC00591\" src=\"http:\/\/karnoll.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/DSC00591_thumb2.jpg\" width=\"244\" height=\"184\" border=\"0\" \/><\/a><br \/>\nUnter anderem berichtet er vom Totenkult der Elefanten, die zwar keinen eigenen Friedhof haben, aber jeden Verlust beweinen und die Toten mit Bl\u00e4ttern und \u00c4sten bedecken.<\/p>\n<p>Auf dieser Fahrt sehen wir wieder Elefanten, einzeln und in der Herde, Impalas und irgendwelche B\u00f6cke. Danach f\u00e4llt, wie jeden Abend schlagartig das Licht aus, sprich, wir k\u00f6nnen nichts mehr sehen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/karnoll.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/SAM_02752.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-top: 0px; padding-left: 0px; margin: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border-width: 0px;\" title=\"SAM_0275\" alt=\"SAM_0275\" src=\"http:\/\/karnoll.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/SAM_0275_thumb2.jpg\" width=\"244\" height=\"144\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aber der kluge Afrikaner baut vor und hat im Fahrzeug 4 Suchscheinwerfer mitgenommen, die jetzt von 4 \u201cFreiwilligen\u201d in den den n\u00e4chsten zwei Stunden in die dunkle Nacht gerichtet werden.<\/p>\n<p>Die erste Stunde ist doch sehr trostlos, wir sehen ein Nilpferd in ca. 200 m Entfernung in einer Suhle. Dann taucht f\u00fcr einen kurzen Moment eine Hy\u00e4ne auf. Ein Mordsdrum, die werden bis zu 70 Kilo schwer und mit ihrem Kiefer k\u00f6nnen sie einen Druck von bis zu 2 Tonnen erzeugen.<br \/>\nDer Aasfresser wird von einer Herde Zebras verfolgt, komisch, ist das sonst nicht anders herum?<\/p>\n<p>Das ist dann auch der Startschuss f\u00fcr alle anderen Tiere endlich aus den Federn zu kommen, auf der R\u00fcckfahrt sehen wir dann im Scheinwerferlicht Elefanten mit Nachwuchs, Hippos direkt neben unserem Laster, Eidechsen und Rieseng\u00e4nse.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/karnoll.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/SAM_02831.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"background-image: none; padding-top: 0px; padding-left: 0px; margin: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border-width: 0px;\" title=\"SAM_0283\" alt=\"SAM_0283\" src=\"http:\/\/karnoll.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/SAM_0283_thumb.jpg\" width=\"244\" height=\"144\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Nacht ist k\u00e4lter als die davor, daher sind wir leicht verfroren, als wir wieder bei unserer H\u00fctte ankommen und, wie schon am Abend zuvor, den Grill anwerfen. Heute kommt kein Besuch vorbei, bzw. es l\u00e4dt sich niemand zum Essen ein und so bleibt viel zu viel f\u00fcr uns \u00fcber.<\/p>\n<p>Morgen geht es in das Olifantscamp, es liegt direkt neben unserem, aber es ist f\u00fcr seine tolle Aussicht auf den Olifant Fluss bekannt. Wir werden die Fakten \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um 5 Uhr, ausgeschrieben f-\u00fc-n-f geht heute der Wecker. Wir haben uns f\u00fcr einen Morning-Walk angemeldet. Kurz vor 6 Uhr verlassen wir das Camp mit einem Jeep, um nach kurzer Fahrt durch das Dickicht mit zwei Guides, John und Deshi, einer Familie mit zwei Kindern und zwei Einheimischen, zu wandern. 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