{"id":3270,"date":"2018-07-04T07:25:00","date_gmt":"2018-07-04T07:25:00","guid":{"rendered":"http:\/\/karnoll.de\/?p=3270"},"modified":"2018-07-06T07:24:53","modified_gmt":"2018-07-06T07:24:53","slug":"bend-or","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/karnoll.de\/?p=3270","title":{"rendered":"Bend (OR)"},"content":{"rendered":"<p>Kurz nach 8.30 Uhr laufen wir in die Innenstadt von Bend, da hier ja heute die Unabh\u00e4ngigkeit der USA mit einem gro\u00dfen Rahmenprogramm gefeiert wird. <\/p>\n<p>Ich hatte vorab gelesen, dass bereits ab 8 Uhr im Stanley-Park Pfannkuchen gebacken werden. <\/p>\n<p>Als wir kurz vor 9 Uhr, noch etwas orientierungslos, dort ankommen, erhalten wir sogleich freundlich und ungefragt den Hinweis, wo dieses Fr\u00fchst\u00fcck einzunehmen ist.<\/p>\n<p>Die Schlange f\u00fcr das Pfannkuchen und R\u00fchrei-Fr\u00fchst\u00fcck ist aber unglaublich lang, daher gehen wir zur\u00fcck in die Innenstadt, wo die Fussg\u00e4ngerwege bereits von Zuschauern ges\u00e4umt und besetzt wurden, denn der eigentliche H\u00f6hepunkt des Tages ist die Haustierparade (Petparade) durch die Innenstadt. <br \/>Wir holen uns einen Kaffee und Teilchen und starten so unseren Tag. <\/p>\n<p>Kurz nach 10 Uhr haben wir unseren Platz f\u00fcr den Umzug gefunden und kurz danach startet der Umzug. Man darf sich das nicht so organisiert wie einen Karnels- oder Trachtenfestumzug vorstellen, sondern es gibt vom Veranstalter verschiedene Gruppen vorgegeben, in die sich wohl jeder, ohne Voranmeldung einsortieren darf und dann am ruhig staunenden Publikum vorbeilaufen kann. <br \/>Es gibt die Gruppen: Kleine Hunde, gro\u00dfe Hunde, riesige Hunde, Gespanne und Vermischtes. <\/p>\n<p>Insgesamt dauert der Umzug ca. 45 Minuten und man wundert sich, dass \u00fcberhaupt noch Menschen am Stra\u00dfenrand \u00fcberall in der Innenstadt stehen, in Anbetracht dessen, dass viele Tausend Tierbesitzer dieses kollektive Gassigehen mit Eifer verfolgen. <br \/>Lustig ist auch, dass nat\u00fcrlich eventuelle Losungen (Kot) von den Besitzern auch umgehend einzusammeln sind.<\/p>\n<p>F\u00fcr alle anderen Reste bilden zwei Fahrzeuge der Stadtreinigung den Abschluss des Umzugs.<\/p>\n<p>N\u00e4chster Punkt der Tagesordnung findet wieder im Park statt. Hier singt ein lokaler Frauenchor, unter anderem, wie k\u00f6nnte es an so einem Tag sein, die amerikanische Nationalhymne. Es ist bewegend, mit welchem Herz und Selbstverst\u00e4ndnis die Amerikaner solch einen Moment zelebrieren. Kein Mensch sitzt und redet, auch wenn die musikalische Interpretation eher mau ist, sondern singt die Hymne mit und h\u00e4lt die Hand am Herzen. <br \/>Bytheway sind hier auch Trump-Gegner unterwegs, die sich aber diesen wunderbaren, nationalen Moment trotzdem nicht nehmen lassen. Es ist sch\u00f6n zu sehen, dass man auch mal f\u00fcr etwas sein kann und nicht alles kategorische ablehnt.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt steht die Feier ganz im Zeichen der Familien. Es gibt einen Park mit vielen Kinderspielen, Verkaufsst\u00e4nde und Fressbuden. Was es aber nicht gibt, ist Alkohol, in keiner Form. Bei uns w\u00fcrden \u00fcberall Bierpilze stehen, nicht aber hier im Park, wo sich bestimmt 3-4.000 Menschen aufhalten. Hier sind alle auch ohne Alkohol fr\u00f6hlich und erfreuen sich an einfachen Spielen wie Dreibeinlaufen, Entenrennen, Kuchenwettessen und fliegenden Fischen.<\/p>\n<p>Auch ein Beitrag des amerikanischen Waldbrandbek\u00e4mpfers, Smokey der B\u00e4r, befremdet uns etwas, da die Kinder hier bereits eingetrichtert bekommen, wie man sich bei einem Waldbrand verh\u00e4lt, oder noch besser, wie man diesen verhindert.<\/p>\n<p>Eine sehr erfreuliche Veranstaltung, daf\u00fcr hat es sich gelohnt in eine Kleinstadt zu fahren, um den 4. Juli zu feiern.<\/p>\n<p>Wir verlassen aber dieses Idyll, besuchen noch eine \u00f6rtliche Brauerei zum Essen und Trinken, treffen noch den ein oder anderen Besucher, auch gern mal von weiter weg, z.B. Australien.<\/p>\n<p>Am sp\u00e4ten Nachmittag schwimmen wir noch ein Runde im Pool unseres Motels. Dort treffen wir ein deutsches P\u00e4rchen, er hat wohl den Braukeller der gr\u00f6\u00dften Brauerei Bends mit geplant und auch eine Familie aus Seattle.<\/p>\n<p>Der Ort steht inzwischen auch still, nicht nur wegen des Feiertags, sondern auch aufgrund eines Stromausfalls. Soviel zur Infrastruktur in Amerika. Da gibt es irgendwo ein Feuer und schwupps muss man \u00fcberall bar bezahlen \u2026<\/p>\n<p>Wenn man denn rein gelassen wird. Denn unser Abendessen f\u00e4llt sehr schmal aus, da alle Restaurants in unserer Nachbarschaft aufgrund des Independence Days geschlossen sind.<\/p>\n<p>Um 22 Uhr schauen wir uns noch von einer Br\u00fccke das obligatorische Feuerwerk zum 4. Juli an. Es wird von einem H\u00fcgel \u00fcber der Stadt gez\u00fcndet, bestimmt 30 Minuten lang erhellen bunte Lichter den Nachthimmel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurz nach 8.30 Uhr laufen wir in die Innenstadt von Bend, da hier ja heute die Unabh\u00e4ngigkeit der USA mit einem gro\u00dfen Rahmenprogramm gefeiert wird. Ich hatte vorab gelesen, dass bereits ab 8 Uhr im Stanley-Park Pfannkuchen gebacken werden. 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