{"id":3834,"date":"2023-04-03T12:58:36","date_gmt":"2023-04-03T12:58:36","guid":{"rendered":"https:\/\/karnoll.de\/?p=3834"},"modified":"2023-04-18T15:03:51","modified_gmt":"2023-04-18T15:03:51","slug":"ouzarratete-marrakesch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/karnoll.de\/?p=3834","title":{"rendered":"Ouarzazate &#8211; Marrakesch"},"content":{"rendered":"\n<p>F\u00fcr neun erwarteten wir einen Anruf von unserem Autovermieter, wegen der dauerhaft leuchteten Motorkontrollbirne, der aber nicht kam. Also genossen wir das Fr\u00fchst\u00fcck und fuhren dann in Richtung Marrakesch.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir hatten die Stadt beinahe verlassen, da tauchen rechts der Stra\u00dfe riesige Filmstudios auf. Hier in der Halbw\u00fcste ist scheinbar das Filmzentrum von Marokko. Man kann wohl dort in einem Hotel wohnen und Touren machen. Aber ehrlich gesagt, kenne ich keinen Film aus Marokko, daher ist das uninteressant.<\/p>\n\n\n\n<p>Von der Hauptstra\u00dfe biegen wir auf dem Weg nach Marrakesch auf eine Nebenstrecke, in den USA w\u00fcrde man Scenic Route sagen. <\/p>\n\n\n\n<p>Szenisch beginnt es gleich mit Ait Ben Hadou, einer Berberstadt, die seit 50 Jahren immer wieder als Filmkulisse herh\u00e4lt. Auch wir machen hier Stopp, zahlen beim Betreten der Stadt brav unseren Eintritt und laufen durch die Gassen mit Lehmh\u00e4usern. <br>Das Ganze wird schon ordentlich touristisch ausgeschlachtet, aber es hat wirkt auch. In der Stadt gibt es auch ein paar H\u00e4ndler, bei einem kaufen wir auch die marokkanischen Schellen, Gnawa. Und wo wir schon dabei sind und der Verk\u00e4ufer so symphatisch ist noch einen Turban f\u00fcr mich, einen Armreif und Tuch f\u00fcr Daniela. \u00dcber alle Preise haben wir verhandelt, aber nicht gut genug, denn am Ende schenkt der Verk\u00e4ufer Daniela noch eine Halskette. <\/p>\n\n\n\n<p>Beladen kommen wir wieder zum Auto, welches vor der Moschee parkt und fahren weiter. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Strecke ist wirklich super, entlang der Strecke sehen wir Canyons mit Oasen, in denen sich D\u00f6rfer bis heute ausbreiten. Unterwegs h\u00f6ren wir von einem Reisef\u00fchrer, dass viele dieser Siedlungen auf portugiesische Piraten zur\u00fcckgehen, die von hier aus Karawanen \u00fcberfallen h\u00e4tten. <\/p>\n\n\n\n<p>Es geht weiter hoch ins Gebirge, unser Auto meckert ab und an, aber f\u00e4hrt problemlos weiter. Die Temperaturen gehen bis auf 16 Grad runter, aber die Sonne brennt.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegen 17 Uhr erreichen wir Marrakesch, nach einigen Wirrungen und falschen F\u00fchrungen durch einen Einheimischen erreichen wir unseren Parkplatz f\u00fcr die n\u00e4chsten zwei Tage, k\u00f6nnen den W\u00e4chter von 200 auf 150 MAD herunterverhandeln und finden unsere Unterkunft, wieder ein Riad, nach kurzem Fu\u00dfmarsch. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Riad liegt am Rande der Medina von Marrakesch, hier leben viele Marokkaner und durch die engen Gassen, die wir erst als Fu\u00dfg\u00e4ngerzone betrachtet haben, kommen uns auch Autos entgegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir beziehen unser Zimmer, es riecht etwas muffig, aber das Zimmer ist OK und bietet gen\u00fcgend Platz und Ruhe vor der trubeligen Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Als erstes steigen wir aufs Dach und nach kurzer Orientierung sehen wir auch den h\u00f6chsten Turm der Stadt, der am Jemaa el-Fna steht, dem Platz von Marrakesch. Also ist schonmal die Richtung klar f\u00fcr unseren ersten Spaziergang.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein wenig Angst hatte ich schon vor dem Jemaa el-Fna, den hier tobt das Leben und es soll un\u00fcbersichtlich und laut sein. Soviel Zivilisation nach der Ruhe der W\u00fcste kann anstrengend sein. <\/p>\n\n\n\n<p>Und es ist ein Erlebnis sich mal hier an den Stra\u00dfenrand zu setzen. Als wir nach 20 Minuten Fu\u00dfmarsch dort ankamen war es schon fr\u00fcher Abend. Die Terrassen rings um den Markt waren augenscheinlich alle schon belegt und so setzten wir uns ins Caf\u00e9 du France und lie\u00dfen den Platz, die Menschen auf uns wirken. <br>Das Ende der Fastenzeit hatte scheinbar keinen gro\u00dfen Einfluss auf das Leben, auch hatten wir eine Moschee im Blick, die auch nicht sonderlich frequentiert wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Egal, wie es sich f\u00fcr gute Touris geh\u00f6rt setzen wir uns auch in eines der Zelte, die jeden Tag auf- und wieder abgebaut werden auf dem Platz und lassen uns vom Grillbuffet ein Abendessen zusammenstellen. <br>Es ist lustig, es gibt Angestellte, die G\u00e4ste heranholen und \u00fcberreden hier zu essen. Sollte es klappen, dann wird man mit Gesang vom K\u00fcchenpersonal begr\u00fc\u00dft. <br>Das Essen an sich ist eher unspektakul\u00e4r und da es auch empfindlich k\u00fchl wird, ziehen wir in Richtung unseres Hotels. <\/p>\n\n\n\n<p>Unterwegs haben unz\u00e4hlige St\u00e4nde noch ge\u00f6ffnet, Leute verkaufen ihre Waren auf der Stra\u00dfe. Aber je n\u00e4her wir unserer Unterkunft kommen, um so ruhiger wird es und niemand m\u00f6chte uns noch zu irgendetwas \u00fcberreden. <\/p>\n\n\n\n<p>Zum Abschluss des Tages nehmen wir noch auf unserer Dachterrasse Platz, unterhalten uns mit dem jungen Mitarbeiter vom Empfang, der noch die Blumen gie\u00dft. <br>Wir \u00fcberlegen kurz, ob wir spontan noch eine Stadtf\u00fchrung buchen sollen, entscheiden uns dann aber dagegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr neun erwarteten wir einen Anruf von unserem Autovermieter, wegen der dauerhaft leuchteten Motorkontrollbirne, der aber nicht kam. 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