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Letaba, Krueger Nationalpark

Um 5 Uhr, ausgeschrieben f-ü-n-f geht heute der Wecker. Wir haben uns für einen Morning-Walk angemeldet. Kurz vor 6 Uhr verlassen wir das Camp mit einem Jeep, um nach kurzer Fahrt durch das Dickicht mit zwei Guides, John und Deshi, einer Familie mit zwei Kindern und zwei Einheimischen, zu wandern.

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John ist der Sprecher, er ist weiß, Deshi (schwarz) trägt auch ein Gewehr und den Proviant für eine kurze Rast. Die Rollen sind historisch verteilt …

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Unterwegs treffen wir Impalas, drei Giraffen, davon zwei im Pärchenmodus, einen Sträucher fressenden Elefanten, einen einsamen Bullen und weitere Tiere, wie den für Ameisen gefährlichen Ameisenelefanten.

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An den verschiedenen Wasserstellen, die wir anlaufen sind wider Erwarten keine Tiere zu finden, aber auf dem Weg durch den Busch zeigt uns John Spuren von Löwen, Hyänen, Elefanten, Giraffen, Kudus, Stachelschweinen und Leoparden. Schon mächtig was los vor unserer Tür.
Er erzählt auch, dass er einmal einen Elefanten erschießen musste, da das Leben einer Frau mehr als in Gefahr war, weil sie sich nicht entsprechend seiner Anweisung verhalten hatte. Nach der Ansage marschieren wir brav im Gänsemarsch hinter den beiden Anführern her.
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John erzählt auch, dass aufgrund des des wenigen Regens wahrscheinlich 75 % der 8000 Flusspferde nicht erleben werden. Die Natur ist grausam.

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Erkenntnis der Tour: Giraffen stinken auch, wenn sie in freier Wildbahn leben.

Nach knapp vier Stunden sind wir wieder im Camp. Hier machen wir ein spätes Frühstück und erkunden danach die Anlage. Es gibt einen Pool, leider ohne Liegen. Die Temperatur ist derweil weit über 25°C gestiegen und wir können im Sommerdress unterwegs sein. Das Camp liegt am Fluß Letaba, diesen kann man vom Restaurant und der Terasse davor bestens überblicken.

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Wir lassen uns am Restaurant im Schatten eines großen Baums nieder und beobachten in den nächsten 3 Stunden das Treiben am Fluss.
Hier grasen gemütlich zwei Flusspferde, ein einsamer Kudu ebenfalls, ab und an kommt eine Elefant vorbei und hundert Geier scheinen auch Futter am Rande des Wassers zu finden.

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Zwischenzeitlich treffen wir auf die ersten Deutschen in unserem Urlaub, natürlich Hessen, aus Baunatal. Beide sind ohne ihre Familien mit einem Camper im gesamten Park unterwegs und schießen beinahe soviele Fotos wie wir.

Um viertel nach vier beginnt unsere nächste Activity, wie Ausflüge hier heißen, und wir machen einen Sunset Drive außerhalb des Camps. Dazu fahren wir mit dem Guide Erik, der gerne sentimentale Geschichten, es scheinen fast Fabeln zu sein, zur Tierwelt erzählt.

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Unter anderem berichtet er vom Totenkult der Elefanten, die zwar keinen eigenen Friedhof haben, aber jeden Verlust beweinen und die Toten mit Blättern und Ästen bedecken.

Auf dieser Fahrt sehen wir wieder Elefanten, einzeln und in der Herde, Impalas und irgendwelche Böcke. Danach fällt, wie jeden Abend schlagartig das Licht aus, sprich, wir können nichts mehr sehen.

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Aber der kluge Afrikaner baut vor und hat im Fahrzeug 4 Suchscheinwerfer mitgenommen, die jetzt von 4 “Freiwilligen” in den den nächsten zwei Stunden in die dunkle Nacht gerichtet werden.

Die erste Stunde ist doch sehr trostlos, wir sehen ein Nilpferd in ca. 200 m Entfernung in einer Suhle. Dann taucht für einen kurzen Moment eine Hyäne auf. Ein Mordsdrum, die werden bis zu 70 Kilo schwer und mit ihrem Kiefer können sie einen Druck von bis zu 2 Tonnen erzeugen.
Der Aasfresser wird von einer Herde Zebras verfolgt, komisch, ist das sonst nicht anders herum?

Das ist dann auch der Startschuss für alle anderen Tiere endlich aus den Federn zu kommen, auf der Rückfahrt sehen wir dann im Scheinwerferlicht Elefanten mit Nachwuchs, Hippos direkt neben unserem Laster, Eidechsen und Riesengänse.

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Die Nacht ist kälter als die davor, daher sind wir leicht verfroren, als wir wieder bei unserer Hütte ankommen und, wie schon am Abend zuvor, den Grill anwerfen. Heute kommt kein Besuch vorbei, bzw. es lädt sich niemand zum Essen ein und so bleibt viel zu viel für uns über.

Morgen geht es in das Olifantscamp, es liegt direkt neben unserem, aber es ist für seine tolle Aussicht auf den Olifant Fluss bekannt. Wir werden die Fakten überprüfen.

Johannesburg- Krueger Nationalpark

Unsere heutige 650 km lange Etappe begannen wir mit einem sehr guten Frühstück bei Judy.

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Nach einem herzlichen Abschied begaben wir uns auf unseren Weg in Richtung Krueger Nationalpark.

Wir wussten, dass es ein sehr langer Weg werden würde, also starteten wir um 9 Uhr.

Unser erster großer Halt war an einer Bananenplantage.  Hier mussten wir feststellen, dass sich die Vegetation von Busch und Steppe hinzu Nadelbäumen erheblich geändert hatte. Ich kam mir vor wie in Amerika.

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Um 16 Uhr erreichten wir nach 600 km endlich das Tor zum Krueger Nationalpark, wo wir zunächst einmal eincheckten.

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Wir mussten weitere 50 km bis zu unserem Lager (Letaba) fahren.

Wir folgten natürlich den Wegweiseren, die uns aber fälschlicherweise in eine andere Richtung führten. Nichtsdestotrotz sahen wir unsere ersten Tiere (1 große Elefantenkuh mit 2 Elefantenkindern, Springböcke, 1 Giraffe…).

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Nach einigen Kilometern mussten wir aber feststellen, dass wir in die falsche Richtung fuhren, bzw. den uns vorgeschlagen Weg mit dem Polo nicht fahren konnten.

So wurde es doch knapp. Wir wussten, dass um 17:30 Uhr das Tor unseres Camps schloss.

Uns (oder mir) blieb nichts anderes übrig, als zu testen, was unser Polo so hergab.

Und, o Wunder, wir schafften es, dass Tor zu erreichen vor 2 Minuten vor 17:30 Uhr (und das trotz einer Herde Wasserbüffel, die sich uns in den Weg stellten). Ich erklärte kurz, wie sehr ich Kühe mag und sie ließen uns passieren.

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So erreichten wir pünktlich das Tor unseres Letaba – Camps und wir konnten einchecken. Wir buchten auch sogleich einen Morning Walk (6:00 Uhr bis 9:00 Uhr) und einen Sun Set Drive (16:30 bis 19:30 Uhr). 

Über unser Abendessen mussten wir uns auch keine Gedanken machen, hatten wir doch im Spar unseres Vertrauens vor dem Nationalpark eingekauft.

Also gab es heute Abend Fleisch und Fisch vom Grill…

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Die größte Bratwurtschnecke ever oder doch nur eine Süßwatterotter?

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Abendessen mit formschönen und farbenfrohen Plastiktellern aus dem Odenwald.

Spontan lud sich auch noch ein Gast ein, den wir nicht ausladen konnten. Ein kleiner Spring- Bock…

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Ein wenig Zucchini, ein bisschen Apfel, und wir waren sein Freund, mal schauen, ob er morgen wieder da ist… 

Johannesburg, ZA

Um 8 Uhr setzten wir uns an den gedeckten Tisch in der Wohnung von Judy. Uns erwartet ein tolles Frühstück mit Obst, Gemüse und Honig aus dem Reagenzglas.
Der Höflichkeit halber frage ich, ob wir beim Abwasch helfen sollen, aber sie verweist auf die Hilfe, die von einer afrikanischen Hilfe zur Verfügung steht und zwingt uns, Urlaub zu machen. Smiley

Ok, wir sind auf der weißen Seite der Welt geboren, aber Judy ist ein sehr herzlicher Mensch, der uns nach einem kurzen Spaziergang noch zum Rosebank Center fährt, uns den Sonntags Floh- und Handwerkermarkt und das Hyatt Hotel zeigt, in welchem wir um 11.30 Uhr unseren Urlaubswagen abholen.

Der Markt ist etwas besonderes, so hatte ich es zumindest im Fernsehen gesehen, keine Grenzen oder ähnliches, aber das Publikum, wie auch im gesamten Einkaufszentrum, ist weiß. Welcome Home.
Wir gehen aber auf die Jagd nach den ersten Souvenirs für den Urlaub, werden auch fündig.

Die Anmietung des Wagens ist auch schnell erledigt und wir erhalten einen “formschönen” VW Vivo, einen Polo in der landestypischen Sedan-Form, also mit angeklebtem Kofferraum (Limosine/mit Ar…)

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Mit quietschenden Reifen startet Daniela den Wahnsinn auf der linken Straßenseite in Richtung der Wurzeln der Menschheit. Auf dem Programm steht die Wiege der Menschheit, ein Museum 50 km außerhalb von Joburg.
Auf der Fahrt dahin kehren wir kurz in einem riesigen Einkaufszentrum ein und machen ein paar Besorgungen (Trockenfleisch, mmmmmh) und Rosinenskones.

Gestärkt treffen wir am Cradle of Human Mankind ein. Die Ausstellung ist kurzweilig, sehr frisch und beginnt mit einer Rundbootfahrt durch den Geburtskanal der Erdentstehung.
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Auf dem riesigen Gelände wurde unter anderem Mrs. Ples gefunden, ein 2.1 Millionen Jahre alter Schädel eines Austrealus Pididingens.
Am Ende der Ausstellung ist ein Aussichtspunkt, an dem wir unglaubliche Ruhe des Orts genießen können.

Der zweite Punkt unseres Ausflugs ist die Höhle, in dem einige der Funde der Gegend gemacht wurden. Sie ist ungefähr 15 Kilometer vom Museum entfernt, gehört aber immer noch zur Gegend des Ursprungs der Menschheit. Im Museum wurden dazu auch verschiedene Theorien erklärt, die geläufigste besagt, dass die Menschheit, belegt durch fossile Funde, dieser Gegend entstammt. Interessant, dass gerade hier Apartheid so ein großes Ding ist.
DSC00256 Neander wer?

Die Höhle ist echt riesig und beeindruckend. Auf unseren Reisen haben wir einige Höhlen gesehen, aber dieser Schnitt in die Erdkruste ist sicher die Nummer eins. In der Höhle lebten keine Menschen, aber einige Überreste wurden für die Ewigkeit konserviert.
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Der Ausgang war etwas beschwerlich, zum Teil musste ich auf allen vieren, es muss sicherlich sehr lustig ausgesehen haben, durch Felslöcher klettern. Die erste Hose hat es somit für den Urlaub geschafft.
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Auf dem Rückweg führt uns das Navi durch eine Straße an deren Rand ein afrikanischer Mark stattfindet, diese Ansammlung an Einheimischen wirkt erstmal kritisch, aber niemand beachtet uns und wir erreichen gegen 18 Uhr unser Domizil.
Judy empfiehlt uns einen Italiener, im selben Block wie der Inder von gestern Abend. Sehr lecker und der Junior-Chef spricht etwas deutsch wegen Rammstein, er lässt es aber offen, ob er den Ort meint oder die Kapelle. Das Essen war sehr lecker und alles für keine 25 EUR in einer Toplokation. Airbnb hat sich wieder gelohnt, da wir auf diesem Weg in einer lebenden Nachbarschaft untergekommen sind und nicht in einem sterilen Hotelbunker mit gleichartiger Nachbarschaft. It’s nice.

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Jetzt sitzen wir wieder in unserem neuen Wohnzimmer, schauen wie Adam Sandler und Drew Berrymoore ihre Familie durch Südafrika schleusen. Dazu trinken wir einen sehr guten Rotwein vom Weingut Morgenhof (Cabernet Sauvignon 2012), den uns Bridgette, unsere eigentliche Gastgeberin, geschenkt hat. Ich kann den Wein und Judys Unterkunft empfehlen. Die Wohnung, die Umgebung, ein perfekter Start unseres Trips.

FULDA–Johannesburg

Gegen 12 Uhr trifft Daniela ein und wir machen die letzten Vorbereitungen. Wir prüfen 3-mal, ob wir dieses Mal auch wirklich die Pässe eingepackt haben und machen uns auf den Weg zum Bahnhof.

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Der Zug rauscht überpünktlich ein und wir fahren genauso pünktlich mit fränkischen Bordpersonal im Fernbahnhof in Frankfurt ein. Die Koffer sind schnell beim gelangweilten BA-Bodenpersonal aufgegeben und ab zu Mosch-Mosch im Terminal 2. Nach einem köstlichen Mahl machen wir uns gelassen auf zum Gate, wo wir nach kurzer Wartezeit einsteigen.

In London haben wir nur eine Stunde zum Umsteigen, machbar, aber sportlich. Wir steigen in Heathrow in einen A380 in das obere Deck ein. Nachdem der Stewart unsere Bildschirme nach 30 Minuten zum Laufen bekommt, beginnt der coole Teil der Reise. Die Nacht ist gemischt und insgesamt schlafe ich wenig, aber das ist normal.

Nach guten 10 Stunden, 20 Minuten vor der geplanten Ankunft, erreichen wir Johannesburg in den frühen Morgenstunden. Der Checkout verläuft problemlos, aber als wir Danielas Koffer abholen wollen, taucht dieser auf dem Laufband nicht auf. Als wir am Beschwerdeschalter ein Fass aufmachen wollen, taucht auch der Koffer wie von Zauberhand wieder auf. Also weiter raus nach Afrika. Dort erwartet uns Sunny, der Reiseführer für den heutigen Tag. Wir haben über Motherafrika eine ganztägige Tour in Johannesburg gebucht. Er lädt uns auch erstmal in authentischer Umgebung zu einem Kaffee ein, wir holen noch drei weitere Gäste (2 Amerikaner, eine Neuseeländerin) ab und ab geht es nach Soweto.

Als erster Stopp steht das WM-Stadion auf dem Plan, in welchem heute zwei Teams aus Johannesburg/Orlando spielen. Irgendwo spielt heute auch Iron Maiden, aber mehr bekommen wir nicht raus.

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Danach fahren wir in einen Slumstadtteil von Soweto. Die Bilder dort wollen wir gar nicht fotografieren, die Leute sind freundlich, aber wirken doch sehr desillusioniert. Der einheimische Guide führt uns in eine Wohnung/Behausung in dem Slum, es ist mehr als ernüchternd. Man kann nur Dankbar für unseren Lebensstandard sein. Hier leben mehr als 20 Leute auf 20 m². Wir waren alle geplättet und geerdet.

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Wir werden noch durch die Häuserwüsten von Soweto gefahren, bevor wir die beim nächsten Halt ein Museum anlässlich der Schwarzenaufstände von vor 40 Jahren besuchen. Es immer wieder befremdlich, wie die Weißen mit den Einheimischen umgegangen sind. Ian, unser amerikanischer Mittourer erzählt noch ein Erlebnis vom Morgen, was diesen Geist auch für heute bestätigt.

Die Mittagspause verbringen wir in der Nähe von zwei stillgelegten Kühltürmen, die bunt bemalt als Aufbau für Bungee-Sprünge dienen. Hier erhalten wir Gegrilltes: Bratwurst, Hühnerflügel und Rindersteaks. Delicious!!

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Für den Nachmittag steht das Arpartheidsmuseum auf dem Plan. Beim Eingang bekommt man den ersten Dämpfer, über die Eintrittskarte wird mach nach Zufallsprinzip Schwarzer oder Weißer und muss den jeweiligen Eingang nutzen.

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Die weitere Ausstellung ist Stellenweise recht deutlich und zeigt die Auswirkung von rassistischer Politik in allen seinen Ausprägungen. Wir bleiben zwei Stunden in der Ausstellung und kommen kleinlaut beim Bus wieder an.

Anschließend fährt uns Sunny noch durch Johannesburg und erklärt uns die verschiedenen Gebäude und Plätze.
Den Abschluss machen wir zweihundert Meter über Johannesburg. Von der obersten Plattform des Carlton Bürocenters haben wir einen guten Überblick über die ehemalige Minenstadt Joburg.

SAM_0119 Joburg von oben

DSC00199 Steffen und der Guide Sunny

Sunny liefert uns noch bei unserer Unterkunft im Stadtteil Parkview ab. Wir haben hier definitiv Schwein, wir haben eine eigene, kleine Miniwohnung und eine mehr als rührselige und freundliche Gastgeberin: Judy.

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Unser Appartment/Zimmer im feinen Vorort Parkview

Sie gibt uns den Tipp, dass wir in 150 Metern Entfernung einen tollen Inder finden. Ok, Inder in Südafrika, aber was macht man nicht alles. Wir waren nicht enttäuscht.

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Jetzt sitzen wir in unserem Appartement und schauen das Pokalfinale in FullHD. Allerdings müssen wir in der Verlängerung abbrechen. Der Tag war zu lang!

Ab in den Winter

Nachdem wir uns die Absulotion direkt beim Chef abgeholt haben:

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Daniela: Sehr geehrter Papst, sollen wir dieses Jahr nach Südafrika fahren?

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Papst: Ja, üblicherweise würde ich Argentinien empfehlen, aber der Rand steht gerade gut und die Flüge sind ordentlich günstig. Wettermäßig ist das alles gleich …

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Papst: Ich fahr lieber mit dem Auto oder der Straßenbahn durch Rom.

 

Rom war super, den Stadtteil San Lorenzo können wir empfehlen, man ist einigermaßen dicht an der Innenstadt und das Viertel hat eigenes Leben, in dem ein paar Touris nicht stören.

Aber jetzt auf zum nächsten Ziel. Im Mai geht es los nach Südafrika. Hier schon mal die Flugrouten.

Flug-Südafrika

 

StepMap Flug-Südafrika

 

Zum Buchungszeitraum hat uns dann wieder Panik befallen, so dass am Ende der Flug über London heraus gekommen ist. Zwei Wochen später gab es dann wieder Flüge über Addis Abeba für 50 EUR günstiger. Naja, mit British Airways kommen wir ordentlich früh in Johannesburg an und machen gleich eine große Stadtrundfahrt.

Hinflug:
FRA – LHR 653 km
LHR – JNB 9086 km -> 9739 km

Rückflug:
CPT – JNB 1273 km
JNB – LHR 9083 km
LHR – FRA 654 km -> 11010 km

Planung 2016 – Es geht gen Italien und Südafrika

Für den März haben wir einen kurzen Trip in die ewige Stadt geplant. Mal schauen, ob Daniela noch einen Termin bei Franzel bekommt.

Weiter geht es dann im Mai/Juni, hier reisen wir über den Äquator. Wir machen mal wieder ordentlich Kilometer auf einer Winterreise von Joburg nach C-Town.

Kuba – ZDF

14 Tage waren wir auf der Insel, haben mit dem Bus, dem Zug, dem Boot, Schnellboot und Taucherbrille ca. 1500 km zurückgelegt, haben in 6 Hotels, meist Hotelanlagen mit Hütten, gelebt und ein wenig das Leben der Kubaneros kennengelernt.

Insgesamt war es ein schöner Urlaub, wir können diese Tour gerne empfehlen. Einzig die Reisezeit war kritisch, es war der Beginn der Regenzeit, sprich im Schnitt sind das 11 Tage Regen/Monat. Wir hatten da unseren Anteil abbekommen, aber es war ja warm. Außerdem hatte der Regen den Vorteil, dass wir eine grüne, blühende Insel gezeigt bekamen.

Stadt und Land, alles hat seine Vor- und Nachteile, die man auf so einer kurzen Visite schon kennenlernt. Leider sprechen wir kein nennenswertes Spanisch und daher ist die Kommunikation sehr holprig. Alle, die einem dort auf deutsch oder englisch begegnen wollen nur das Beste von einem, sprich das Geld.
Naja, auf der einen Seite haben wir natürlich mehr Geld als die Einheimischen, auf der anderen Seite ist die ständige und vor allem freche Ansprache durch die jungen Einheimischen schon anstregend.

Auch der heimischen Musik konnten wir etwas abgewinnen, was nicht nur am Cuba Libre lag.

 

 

Cayo Santa Maria – Havanna

Heute morgen wurde unsere Reisegruppe mit einem Bus um 10 Uhr von unserem Hotel abgeholt. Dann ging es in einer fünfstündigen Fahrt (inklusive einer halben Stunde Pause) wieder zurück nach Havanna, damit wir dort unsere letzte Nacht unseres Urlaubs verbringen konnten.

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Um 15 Uhr waren wir wieder in unserem ersten Hotel “El Presidente” angekommen. Gemeinsam mit Magda, Svenja, Thomas und Nils beschlossen wir, im Restaurant “Porto Habana” in der Nähe unseres Hotels etwas essen zu gehen, um danach noch einmal die Altstadt von Havanna unsicher zu machen. Das Restaurant befindet sich im elften Stock eines Wohnhauses und man wir hatten einen tollen Blick über die Stadt.

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Zunächst zeigte sich Havanna von seiner schönsten Seite bei schönstem Sonnenschein. Dann aber zog innerhalb weniger Minuten ein solches Gewitter auf, dass man denken konnte, die Welt ginge unter.

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Aber nach etwa einer Stunde war der ganze Spuk vorbei und wir machten und mit diesem alten Taxi auf den Weg in die Altstadt.

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Hier wieder mal ein paar abendlich Impressionen aus Havanna:

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Wir machten natürlich auch wieder einen Zwischenstopp in unserer “Stammkneipe LLVVIA DE ORO”, in der auch heute Abend wieder eine Band wieder spielte. Leider waren die lange nicht so gut wie die Band unseres ersten Besuches. trotzdem hatten wir wieder eine Menge Spass.

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Dann ging es weiter durch die Altstadt, die sich an unserem letzten Abend von ihrer schönsten Seite zeigte. SAM_1990 SAM_1993 SAM_1996

Zum Abschluss tranken wir noch einen Mojito auf der Dachterrasse des Hotels “Ambos Mundos” um ein letztes Mal den abendlichen Blick über die Stadt zu genießen.

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Und mit diesem Taxi ging es zurück ins Hotel.

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Trinidad – Santa Clara

Heute morgen ging es nach dem Frühstück auf direktem Weg nach Santa Clara.

Hier steht auch das Mausoleum von Ernesto “Che” Guevara.

Zunächst ging es aber auf Kosten von Berge und Meer in ein Restaurant, wo wir unser Mittagessen einnahmen.

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Nach einem kleinen Innenstadtrundgang hatten wir freie Zeit zur Verfügung, in der wir die einschlägigen Kaufhäuser von Santa Clara unsicher machten. Nachdem wir uns mit Rum eingedeckt hatten und die Auslagen der Geschäfte (die, wie erwartet, nicht sehr üppig ausfielen) begutachtet hatten, trafen wir uns wieder mit unserer Gruppe, um mit dem Bus weiter zum Mausoleum von Che zu fahren.

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Das grüne Gebäude ist ein Hotel am größten Platz von Santa Clara, an dessen Fassade man immer noch Einschusslöcher aus den Tagen der Revolution sieht.

Che, der eigentlich Argentinier ist, liegt hier in Santa Clara begraben, da er zu Zeiten der Revolution einen Zug der Regierung zum Entgleisen brachte. Der Zug sollte die Truppen der Regierung mit Nachschub (Nahrung, Waffen, Soldaten) versorgen.

Durch das Entgleisen des Zuges brachte er die gegnerischen Truppen zur Aufgabe und die Revolution war geglückt.

Dem Mausoleum angeschlossen war ein Museum mit Bildern und Berichten über sein Leben und das seiner Kumpels Fidel und Raoul Castro.

Nach der geglückten Revolution in Kuba versuchte er dasselbe in Bolivien anzuzetteln, was aber leider misslang und er gefangen genommen und hingerichtet wurde.

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Nach dem Besuch des Mausoleums und des Museums ging es weiter zu unserem Hotel, dass etwas außerhalb von Santa Clara liegt.

Dort angekommen, bezogen wir zunächst unser Zimmer, um es uns im Anschluss am Pool bequem zu machen.

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Nach dem Abendessen wurde eine Modenschau am Pool angesagt, für diese Modenschau konnte man auch Lose erwerben für jeweils einen CUC. Das taten wir auch, wir kauften Los Nummer Eins und Zwei.

Die Modenschau war sehr interessant und es waren auch einige schöne Kleider dabei, die man auch nach der Schau erwerben konnte. Nach der Modenschau fand die Verlosung statt.

Das Los mit der Nummer Zwei gewann!  Der Gewinn war eine schöne neue bunte Strandtasche, den ich mir sogleich abholen konnte. Also hatte der Abend sich schon wieder gelohnt!

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